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Systemisch-Integrative Therapie ist die Anwendung Systemisch-Integrativer Verfahren zur Besserung und Heilung bei verschiedenen psychischen Problemen und Störungen.

Störungsbilder, bei denen ich Systemisch-Integrative Therapie anbiete im Einzelnen:

 

   Emotionale und Verhaltensstörungen

Probleme und Störungen im Erleben und Verhalten

Ängste und Angststörungen

Bei Angststörungen handelt es sich um umschriebene Krankheitsbilder, die durch unterschiedliche Formen von Angst geprägt sind:

Phobien bezeichnen sogenannte gerichtete Ängste, die an bestimmte Objekte gebunden sind, das heißt an Personen, Gegenstände, Tiere oder Situationen. Hierzu gehören die Spezifischen Phobien vor eng umschriebenen Objekten/Situationen (z.B. Angst vor Spinnen, Höhen- und Flugangst oder Prüfungsangst), die Soziale Phobie mit Furcht in sozialen Situationen wie Reden in der Öffentlichkeit oder Teilnahme an kleineren Gruppen und die Agoraphobie mit Furcht vor öffentlichen Plätzen oder in Menschenmengen.

Panikstörungen sind durch wiederkehrende schwere Angstattacken gekennzeichnet, die unerwartet und unabhängig von der aktuellen Situation auftreten.

Unter generalisierten Angststörungen versteht man diffuse, sogenannte „frei flottierende“ Ängste, die im Gegensatz zu den Phobien nicht auf bestimmte Objekte bezogen sind.

Die Systemisch-Integrativen Verfahren von SinnTegra sind zur Behandlung von Angststörungen aller Art geeignet: Die kreative Kommunikation mit dem Unbewussten befähigt, eigene Ressourcen zur Angstbewältigung zu (re-)aktivieren und sich ganz individuelle Bewältigungsstrategien und Lösungsmöglichkeiten zu erschließen. Selbstorganisatorisch-hypnotische Entspannungsverfahren eröffnen Wege, eine ganz eigene Entspannungsmethodik zu kreieren. Bei Bedarf schaffen Systemisch-Integrative Verfahren zudem Einblick in die individuellen Ursachen der Angststörung. Darüber hinaus kann die Verknüpfung von Verstand, Intuition, Vorstellungskraft und räumlich-handelndem Erleben eine dauerhafte Durchbrechung ungünstiger Muster des Erlebens und Verhaltens bewirken (sogenannte „entkoppelnde Therapieverfahren“ zur Unterbrechung von Konditionierungsprozessen). Auf dieser Basis ist es möglich, nachhaltig Erwartungsangst (Angst vor der Angst) und Vermeidungsverhalten zu überwinden.

Prüfungsangst

Prüfungsangst ist meist in überhöhten Leistungsansprüchen, in schlechten Erfahrungen, in sozialen Ängsten, oder in Selbstwertstörungen begründet. Auch negative Glaubenssätze und unbewusste Erfolgshemmungen bzw. -verbote spielen nicht selten eine entscheidende Rolle.

Die Systemisch-Integrativen Verfahren von SinnTegra eröffnen Wege, innere Blockaden nachhaltig zu lösen und ungeahnte Ressourcen für die erfolgreiche Bewältigung zukünftiger Prüfungen zu (re-)aktivieren. Bei Bedarf lassen sich verborgene Ursachen und unberücksichtigte Motive aufspüren.

Selbstorganisatorisch-hypnotische Lernstrategien zur Optimierung von Aneignung, Abspeicherung und Abruf von Wissen runden das Verfahren ab (vgl. Prüfungen und Präsentationen meistern unter Systemisch-Integratives Coaching).

Depression

Depressive Störungen sind vor allem durch eine gedrückte Stimmung, Interessen-/Freudlosigkeit und Antriebsstörung (meist Antriebsminderung) gekennzeichnet. Systemisch-Integrative Therapie ist zur Behandlung der sogenannten leichten und mittelgradigen Depression geeignet. Neben genetischen und (neuro-)biologischen Faktoren liegen häufig (frühkindliche) Beziehungsstörungen, Verlusterfahrungen, verdrängte Konflikte und Traumata sowie nicht zuletzt unberücksichtigte Gefühle (vor allem Ängste und Wut) zugrunde.

Diese psychischen Komponenten lassen sich mit den Systemisch-Integrativen Verfahren von SinnTegra wirkungsvoll identifizieren, würdigen und integrieren, was helfen kann, neue, gesunde Erlebens- und Verhaltensmuster zu entwickeln. Vorrangig ist zunächst jedoch meist die (Re-)Aktivierung ganz individueller Ressourcen und auf dieser Basis die Förderung von Entspannung, Wohlbefinden sowie von (Selbst-)Vertrauen und Lebensfreude.

Burnout-Syndrom, Überlastungs-/Erschöpfungsreaktion

Das Burnout-Syndrom beschreibt einen Zustand enormer körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung mit drastisch reduzierter Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit, mit Reizbarkeit und teils mit Zynismus. Häufig kommt es zu depressiver und Angstsymptomatik, zu diversen psychosomatischen Störungen (z.B. Schmerzstörung, Tinnitus) und zu erhöhter Suchtgefährdung.

Burnout ist das Ergebnis einer lang bestehenden Überlastung, meist beruflicher Art. In der Vorgeschichte finden sich häufig idealistische Begeisterung, Überengagement bei meist überhöhten (Selbst-)Ansprüchen und zu geringer Abgrenzungsfähigkeit gegenüber äußeren Anforderungen bzw. (vermeintlichen) Erwartungen. Darüber hinaus spielen oft chronische Konflikte und frustrierende Erfahrungen eine Rolle. Diese Phänomene wiederum können mit tieferen Themen in Zusammenhang stehen wie Selbstwertstörungen, übermäßigem Bedürfnis nach Anerkennung oder verdrängten Konflikten.

Im Rahmen von Systemisch-Integrativer Therapie lassen sich gezielt im Unbewussten liegende Ressourcen und Potenziale aktivieren und nutzen, um emotionale Stabilität wirksam zu erhöhen und Entlastung zu finden: Geeignete Systemisch-Integrative Verfahren greifen auf körperlicher, emotionaler und geistiger Ebene, was hilft, Regeneration, Entspannung, und Achtsamkeit (wieder) zu erlangen. Zudem erlauben die Methoden, äußere wie innere Belastungsfaktoren zu identifizieren und vor allem ganz eigene Bewältigungskompetenzen zu entwickeln.

Auf dieser Basis ist es möglich ein persönliches Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben, zwischen Anspannung und Entspannung zu finden – ein wirkungsvoller Weg hin zu mehr Gesundheit, Zufriedenheit und gesunder Leistungsbereitschaft.

Neben Lösungs- und ressourcenorientierten Strategien eröffnet Systemisch-Integrative Therapie Ihnen optional auch Zugang zu möglicherweise zugrunde liegenden tieferen Themen und bietet wirkungsvolle Möglichkeiten zu deren Aufarbeitung bzw. Integration.

Zwangsstörungen

Zwangsstörungen sind Krankheitsbilder, bei denen Zwangsgedanken, Zwangsimpulse und Zwangshandlungen im Vordergrund der Symptomatik stehen. Diese Zwangsphänomene drängen sich gegen den Willen auf, wiederholen sich auf stereotype Art und Weise und können nicht vermieden werden, obwohl sie vom Betroffenen als sinnlos erkannt werden: Bei Unterlassen der Zwangsphänomene bzw. schon beim Versuch dazu erlebt der Betroffene intensive innere Spannung mit unerträglicher Angst. Deshalb werden die Zwangsstörungen teilweise auch den Angststörungen zugeordnet.

Was die psychotherapeutische Behandlung von Zwangsstörungen anbetrifft, gilt die „Kognitive Verhaltenstherapie“ als Therapie der Wahl.

Auch die Selbstorganisatorische Hypnose stellt hier ein geeignetes Verfahren dar, das sich vor allem durch nachhaltige Symptomfreiheit oder -linderung auszeichnen kann. Die Systemisch-Integrativen Verfahren von SinnTegra sind bei Zwangsstörungen leichterer Ausprägung oder in Ergänzung zu klassischen Behandlungsverfahren (Verhaltenstherapie und psychiatrische Behandlung) einsetzbar.

Im Vordergrund der Behandlung stehen ähnlich wie bei den Angststörungen die wirkungsvolle (Re-)Aktivierung von Bewältigungsressourcen, die Durchbrechung aufrechterhaltender ungünstiger Muster des Erlebens und Verhaltens und bei Bedarf die Identifikation und Bearbeitung von Ursachen.

Essstörungen

Essstörungen sind Störungen des Essverhaltens einhergehend mit der Aufnahme zu großer oder zu geringer Nahrungsmengen, wobei vor allem drei charakteristische Aspekte zu nennen sind: massive Angst, zu dick zu sein oder zu werden, Störung der Körperwahrnehmung (sogenannte Körperschemastörung) und erheblich reduziertes Selbstwertgefühl.

Prinzipiell* lassen sich alle Essstörungen, also Anorexie (Magersucht), Bulimie („Fress-Brech-Sucht“), Binge Eating Disorder (wiederkehrende Essanfälle ohne anschließende gewichtsreduzierende Maßnahmen) und auch Adipositas (Fettleibigkeit, „Fress-Sucht“)mit Systemisch-Integrativer Therapie behandeln:

Die Systemisch-Integrativen Verfahren von SinnTegra befähigen, im guten Kontakt mit Körperwissen und Unbewusstem ganz eigene Ressourcen und Strategien für ein gesundes Essverhalten zu (re-)aktivieren. Es ist der Einbezug dieser tieferen mentalen Ebenen, der es entscheidend leichter macht, dauerhaft zu einem gesunden Wohlfühlgewicht zu gelangen.

Bei Essstörungen lassen sich auf unbewusster Ebene oft unberücksichtigte Motive oder unverarbeitete Erfahrungen finden, die das Essverhalten mitbedingen und/oder ein dauerhaftes Erreichen des Zielgewichts immer wieder verhindern. Bei Bedarf ist es zudem möglich, auch tiefere Beweggründe zu integrieren und emotionale Blockaden wirksam aufzulösen. Die dadurch frei werdende Energie ist oft für ein gesundes Wunschgewicht nutzbar.

*Hinweis: Bei starken Ausprägungen, vor allem bei deutlichem Unter- oder Übergewicht mit körperlichen Folgeschäden sollten zunächst medizinische und ernährungsrehabilitative Angebote den Behandlungsschwerpunkt bilden.

Schlafstörungen nicht organischer Ursache

Schlafstörungen sind ein komplexes Phänomen mit vielen möglichen Ursachen. In Anbetracht einer psychotherapeutischen Behandlung ist vor allem die Unterscheidung zwischen sogenannten primären und sekundären Schlafstörungen wichtig: Von einer sekundären Schlafstörung spricht man, wenn die Schlafstörung Symptom einer anderen Grunderkrankung ist, also Symptom einer körperlichen Krankheit oder einer psychiatrischen Störung (z.B. einer Depression). Hier ist die Grunderkrankung zu behandeln. Von einer primären Schlafstörung spricht man, wenn die Schlafstörung selbst die Grunderkrankung darstellt, also keine organischen Ursachen und keine psychiatrische Erkrankung zugrunde liegen.

In jedem Falle ist eine organisch-psychiatrische Abklärung vorrangig vor einer psychotherapeutischen Behandlung. Die Systemisch-Integrativen Verfahren von SinnTegra sind zur begleitenden Behandlung von Schlafstörungen geeignet. Sie setzen hier zum einen lösungsorientiert an: Im guten Kontakt mit Körperwissen und Unbewusstem ist es möglich, individuelle Lösungsstrategien zu entwickeln. Hier greifen vor allem die selbstorganisatorisch-hypnotischen Entspannungsverfahren. Zum anderen kommen bei Bedarf ursachenorientierte Verfahren zum Einsatz: Unbewusstes Wissen und Können ist nutzbar, um zugrunde liegende psychosoziale Stressoren oder verdrängte Konflikte und Gefühle aufzudecken und wirksam zu bearbeiten.

 

   Belastungsreaktionen und Belastungsstörungen

psychische Reaktionen auf belastende Lebensereignisse

Anpassungsstörungen

Eine Anpassungsstörung bezeichnet einen gestörten Anpassungsprozess nach einer einschneidenden Lebensveränderung oder nach belastenden Lebensereignissen.

Mögliche Belastungsfaktoren sind der Verlust enger Bezugspersonen durch Trennung und Tod (mitunter auch durch Abtreibung und Fehlgeburt), chronische Konflikte in Familie oder Beruf, Arbeitsplatzverlust sowie Verlust von Leistungsfähigkeit und Lebensqualität durch chronische Erkrankungen oder irreversible Verletzungen. Erfolgt keine (ausreichende) Trauerarbeit bzw. Würdigung der jeweiligen Gefühle (neben Trauer oft Angst, Wut und Schuld), können sich Störungen psychischer und körperlicher Art entwickeln. Typische Phänomene sind emotionale Auffälligkeiten (depressive Verstimmung, Angstzustände, andauernde Besorgnis und Anspannung) und soziale Beeinträchtigungen (Einbußen in der Leistungsfähigkeit und -motivation, sozial destruktives Verhalten), Schlafstörungen und unspezifische körperliche Symptome wie z.B. diffuse Schmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel oder Atemnot.

Bei Anpassungsstörungen (wie auch bei ‚normalen’ Belastungs- und Trauerreaktionen ohne sogenannten Krankheitswert) bieten die Systemisch-Integrativen Verfahren von SinnTegra einen heilsamen Rahmen, innere Kraftquellen zu aktivieren, Entlastung zu finden und auf dieser Basis die eignen Gefühle differenzierter wahrzunehmen und zu integrieren. Der Einbezug unbewussten Wissen und Könnens eröffnet Wege, ganz eigene Bewältigungsstrategien zu entwickeln und wieder emotionale Stabilität zu erlangen. Auf dieser Basis ist es möglich, eine Versöhnung mit dem Erlebten zu erreichen und sich innerlich frei für einen Neubeginn bzw. ein „Leben danach“ zu machen.

Umgang mit Trauer, Verlust und Tod

Im Umgang mit Trauer, Verlust und Tod eröffnen die Systemisch-Integrativen Verfahren von SinnTegra konstruktive Möglichkeiten, einen ganz eigenen Weg der Trauerarbeit zu finden und zu gehen (vgl. auch Trauer und Verlust bewältigen unter Systemisch-Integratives Coaching). Im guten Kontakt mit dem Unbewussten und dessen Kraftquellen lassen sich ganz eigene Strategien und Rituale der Verarbeitung und Bewältigung entwickeln.

Im Umgang mit Tod (mitunter auch bei Abtreibung und Fehlgeburt) ist es in aller Regel besonders wichtig, den Verstorbenen in Würde in das Reich der Toten zu entlassen und ihm gleichzeitig einen angemessenen Platz im eigenen Leben zu geben. In Kooperation mit dem Unbewussten lassen sich hierfür ungeahnte Kräfte aktivieren und kreative Ideen entwickeln.

Auf Wunsch eröffnen die Systemisch-Integrativen Verfahren einen Rahmen, in dem der/die Trauernde innerlich- in eine konstruktive emotionale und kommunikative Verbindung zum Verstorbenen geht. – Auf diese Weise ist es besonders wirksam möglich, passende Rituale für Abschied und Integration zu entwickeln.

  Innere Verbote und Blockaden im Zusammenhang mit dem Thema Tod
   

Jenseits von Trauer- und Belastungsreaktionen hat das Thema Tod nicht selten weitreichende Auswirkungen auf das Familiensystem als ganzes und seine einzelnen Mitglieder.

Wird der Tod eines Familienangehörigen nicht ausreichend betrauert und/oder dem Toten kein gefühlsmäßiger Platz in der Familienseele“ gegeben, kann es zu Einschränkungen einzelner Familienmitglieder oder der Familie als Ganzes kommen – unter Umständen über mehrere Generationen hinweg.

Einige Familien verbieten sich unbewusst ein freies Ausleben von Freude und Lebenslust oder fühlen sich durch eine schwer definierbare, unterschwellige Traurigkeit oder Schwere beeinträchtigt. Einzelne Familienmitglieder sind in ihrer Entwicklung nicht selten durch (meist verdrängte) Gefühle von Wut, Schuld oder Angst belastet. Mitunter kommt es – auf unbewusster Ebene – zu selbst oder fremd gegebenen (Erfolgs- oder Glücks-)Verboten, Geboten oder Aufträgen, die sich hemmend auf die eigene Entwicklung auswirken können. Einige Familienmitglieder identifizieren sich auch unbewusst mit nicht (ausreichend) betrauerten toten Familienmitgliedern, was sie dann ebenfalls meist daran hindert, ihr eigenes Leben zu leben.

Die Systemisch-Integrativen Verfahren von SinnTegra bieten wirkungsvolle Verfahren, jegliche Formen von Selbstsabotage zu überwinden und jegliche Arten von Fremdbestimmung zurück- bzw. abzugeben und den Weg freizumachen für ein zufriedenes Leben nach dem Verlust und seiner Aufarbeitung.

Verarbeitung traumatischer Ereignisse / Traumafolgestörungen

Ein Trauma wird als schwerwiegendes, existentiell bedrohendes Ereignis definiert, eine Bedrohung also, die die physische und psychische Integrität betrifft und der die betroffene Person hilflos und ohnmächtig ausgeliefert ist. Typische Ereignisse sind schwere Unfälle, schwere Verbrechen wie Vergewaltigung oder Geiselnahme, Erfahrung von Vernachlässigung, Missbrauch und anderen Formen von Gewalt.

Aus Systemisch-Integrativer Sicht entscheidet letztlich der Betroffene (v.a. auf unbewusster Ebene), was ein (subjektiv) traumatisierendes Ereignis ist. Auch der plötzliche Verlust eines Angehörigen, schwere Geburten, schwere Fälle von Mobbing und Ähnliches können als traumatisierend erlebt werden.

Traumatische Erfahrungen haben meist vielfältige Beschwerden wie depressive und ängstliche Verstimmungen, zwanghaftes oder destruktives Verhalten, verschiedenste körperliche Beschwerden oder Neigung zu Substanzmissbrauch und -abhängigkeit zur Folge. Einige der Betroffenen entwickeln das Vollbild der sogenannten Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), das sich neben den o.g. Symptomen vor allem durch mehrfaches Wiedererinnern/Wiedererleben des Traumas (Flashbacks), durch vegetative Übererregung, Stress-, Reiz- und Irritierbarkeit, durch impulsives bis selbstschädigendes Verhalten, durch emotionalen wie sozialen Rückzug und/oder durch phobisches Vermeidungsverhalten auszeichnet.

Systemisch-Integrative Therapie ist grundsätzlich* zur Behandlung aller Traumafolgestörungen geeignet. Analog allgemeiner Grundsätze der Traumatherapie wird zunächst stabilisierend gearbeitet, wobei sich ausgewählte selbstorganisatorisch-hypnotische Verfahren und die (Re-)Aktivierung individuell notwendiger Ressourcen besonders bewährt haben. Unter dem Schutz des Unbewussten wird die individuelle Belastungsgrenze gewahrt und eine Retraumatisierung vermieden.

Schließlich eröffnen spezifische Systemisch-Integrativen Verfahren wirkungsvolle Wege, das Trauma zu integrieren, sich mit dem Erlebten zu versöhnen und einen ganz individuellen Entwurf für ein zufriedenes „Leben nach dem Trauma“ zu entwerfen und zu leben.

* Hinweis: Ich biete Trauma-Behandlung nur begrenzt an: Wenn die Kriterien einer PTBS (s.o.) erfüllt sind, verweise ich an entsprechend spezialisierte Therapeut/innen.

 

   Psychosomatische Störungen

körperliche Erkrankungen oder Beschwerden, die psychisch (mit-)bedingt sind

Psychosomatische Störungen

Psychosomatische Störungen sind Erkrankungen oder Beschwerden, deren Ursprung ganz oder teilweise psychisch ist oder deren Verlauf (in Häufigkeit und Intensität) zumindest maßgeblich durch die Psyche beeinflusst wird. Zugrunde liegen meist psychosozialer Stress, psychische Belastungen oder unbewusste Konflikte.

Klassische Beispiele sind Asthma Bronchiale, Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), Hypertonie (Bluthochdruck), Ulcus ventriculi et duodeni (Magen- und 12-Finger-Darm-Geschwür), Colitis ulcerosa (Darmentzündung), Neurodermitis und Rheumatoide Arthritis (Gelenk-Rheuma).

Des Weiteren können unter anderem Allergien, Migräne, Tinnitus, Schwindel, Schmerzzustände verschiedenster Art, Herzrasen, Infektanfälligkeit und (weitere) Hauterkrankungen wie z.B. Psoriasis (Schuppenflechte) psychisch (mit-) bedingt sein.

Die Systemisch-Integrativen Verfahren von SinnTegra sind zur Behandlung psychosomatischer Beschwerden sämtlicher Art geeignet.

 

Mit passenden lösungs- und ressourcenorientierten Verfahren ist es möglich, mehr Entspannung und Wohlbefinden zu erlangen und sogar physiologische Prozesse zieldienlich zu beeinflussen. Bei Bedarf lassen sich im Rahmen aufdeckender Arbeit zugrunde liegende Ursachen identifizieren und wirksam bearbeiten.

Eine somatische Abklärung durch eine/n Haus- oder Facharzt/ärztin ist immer vorrangig vor psychotherapeutischer Behandlung.

 

Nicht anzuwenden sind Systemisch-Integrative Methoden bei Menschen in ‚abnormer Geistesverfassung’ wie bei akuten Psychosen, Rausch- und Demenzzuständen.